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BRUNNEN

Brunnen als Motiv

Brunnen sind häufig verwendete Motive in der Kunstgeschichte. Sie sind Symbole der Liebe, des Trostes, der Körperreinigung und damit verbunden auch der Erotik. Auch das Motv des 'Jungbrunnens' zieht sich durch die Geschichte. Ursprünglich sind sie der Ort, an dem das lebenswichtige und kostbare Wasser zu finden ist. Sie sind Zentrum und Treffpunkt der Gesellschaft.  Im Zuge der städtischen Entwicklung im 14. Jhd entstanden Zierbrunnen, die gemäß des Zeitgeistes im Dekor varriierten. Diese wurden auch in wohlhabenden Bürgerhäusern und Gärten errichtet und fanden damit ihren Weg in die heutige Gartenkultur.  Sie standen für Wohlstand des stolzen Bürgertums und sollten diesen durch Verzierungen und kostbare Materialien nach außen demonstrieren. In der Folgezeit sind vor allen Dingen die monumentalen Brunnen der absolutistischen Herrscher und die pompösen Brunnen Roms bekannt. Durch die Entwicklung von privaten Gärten Ende des 19. Jahrhunderts haben Brunnen auch dort Einzug gehalten. Ihre Optik und das klangvolle Plätschern von Wasser sind heutzutage das Highlight eines jeden Gartens.